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Deutsch
22.5.2014 : 18:22 : +0200

Uwe Kröger in Concert featuring Pia Douwes und Marika Lichter

© Sängerkreis Hamm

9. November 2008

19.00 Uhr

Alfred-Fischer-Halle Hamm

 

 

mit
Uwe Kröger
Pia Douwes
Marika Lichter

Emotionen und Entertainment

Uwe Kröger, Pia Douwes und Marika Lichter präsentierten an diesem Abend einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die Welt des Musicals unter dem Grundgedanken: Musicals entstehen selten im luftleeren Raum, sondern haben meist eine Grundlage – Legende, historisches Geschehen, Memoiren, Roman oder Film. Zuweilen enthalten auch Filme Songs, die sich im Musical gut machen würden. Dafür standen in Hamm die drei großen Themen-Songs aus James Bond-Filmen mit Sean Connery: Goldfinger, Diamonds Are Forever, From Russia With Love. Tatkräftig unterstützt wurden die Solisten von den Backvocals Stefanie Tydén, Marion Furtner und Mike Lebar, selbst gestandene Darsteller und Vollblutmusiker. Die 'Best of Musical'-Band unter Leitung von Herwig Gratzer gab während des Abends den Ton an – manchmal etwas lauter als die Sänger. Doch davon ließen sich weder die Damen Douwes und Lichter noch Uwe Kröger beeindrucken, der seine Stimmgewalt während des gesamten Abends eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Zu Gehör kamen vor allem Musicals von dem einzigen deutschsprachigen, aber sensationell erfolgreichen Autorenduo Michael Kunze und Sylvester Levay, das vor allem mit den Stücken 'Elisabeth', 'Mozart!' und 'Rebecca' Weltruhm erntet. Neben einigen bekannteren und unbekannteren Klassikern aus 'Gypsy' oder 'Side Show' und 'New York, New York', ausdrucksstark von Uwe Kröger interpretiert, brachten die Künstler nicht nur die großen Hits von Lord Andrew Lloyd Webber auf die Bühne. Uwe Krögers äußerst berührende Interpretation von 'Roseanne' aus dem Musical 'Dracula' beleuchtet den Hintergrund von 'Abraham van Helsings' fanatischer Jagd auf Dracula. Frank Wildhorn verfasste ihn spontan als Ergänzung seines Musicals. Der derzeit besonders produktive Komponist zeichnet sich durch lyrisch-dramatische Schöpfungen aus. Sein Musical 'Rudolf – Affaire Mayerling' wird im Februar 2009 in einer überarbeiteten Wiener Fassung am Raimund Theater Premiere feiern. Die schillernde Figur des 'Grafen Taaffe', der im Österreich der untergehenden Habsburger Monarchie zu Kronprinz Rudolfs härtestem Widersacher wurde, gibt Uwe Kröger.

Die Künstler agierten inmitten eines Farbenspiels, das die eindrucksvolle Lichtmaschinerie aus Scheinwerfern, Movinglights und großen blinkenden "Katzenaugen" rund um die zentrale runde Leinwand hervorbrachte. Dank des technischen Aufwands dreier Leinwände, entstand nicht nur der Eindruck, auf einem Rockkonzert zu sein, sondern von allen ca. 1400 Plätzen in der ebenerdigen Alfred-Fischer-Halle aus konnten die Zuschauer das Geschehen auf der Bühne verfolgen. Die mittlere Projektionsfläche lieferte dazu noch besondere Einstellungen der Akteure.

Da alle drei Solisten in der Welturaufführung von 'Elisabeth' in Wien gemeinsam auf der Bühne gestanden haben, durfte ein 'Elisabeth'-Block an dem Abend nicht fehlen. Marika Lichter, die 'Frau Wolf' spielte, schlüpfte mit 'Nur kein Genieren' noch einmal in die Rolle der durchaus unbescheidenen Bordellbesitzerin, die die Männer auffordert, ihr Geld bei ihr in der Kasse zu deponieren. Uwe Kröger begeisterte einmal mehr mit 'Der letzte Tanz' und Pia Douwes mit dem Lied der Elisabeth 'Ich gehör' nur mir'. 'Wenn ich tanzen will' bildete den Höhepunkt der Impressionen aus Elisabeth. Pia Douwes und Uwe Kröger zelebrierten den erotischen und emotionalen Kampf zwischen 'Elisabeth' und dem 'Tod', dass Spannung in der Luft lag, bevor das Publikum in Jubel ausbrach. Kenner des Stückes werden gesehen haben, dass die beiden Künstler die neuesten choreographischen Elemente aus 'Elisabeth' Berlin in ihre Darstellung eingebaut haben: 'Elisabeth' und 'Der Tod' tanzen nicht nur, sie vollziehen einen Machtkampf, in dem beide ihre Stärke genießen.

Die gebürtige Niederländerin Pia Douwes, Uwe Krögers kongeniale Bühnenpartnerin in 'Elisabeth' und '3 Musketiere', bezauberte an diesem Abend auch mit dem großen Titelsong aus 'Rebecca' in englischer Sprache. Mit ausdrucksvoller Gestik und einer Stimme zwischen Weichheit und Härte schlüpfte sie in die Rolle der Amme und Vertrauten der verstorbenen Herrin von Manderley. Mrs. Danvers verehrt ihre Herrin fast wie eine Heilige und weist die neue Frau von Maxim de Winter in ihre Schranken. Zur Zeit steht Pia Douwes in der niederländischen Uraufführung von 'Sunset Boulevard' als Norma Desmond auf der Bühne. Ein wenig von dem Hollywood-Flair des Musicals, das auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder beruht, brachte Pia Douwes mit ihrer Interpretation von 'Met eén Blik' auf die Hammer Bühne. Norma Desmond hätte sich bestätigt gefühlt:"nur ein Blick" und man hörte ihr "staunend zu". Begeisterung löste die Künstlerin auch mit ihrer Interpretation von Shirley Basseys 'Diamonds Are Forever' aus, die an Intensität dem Original nicht nachstand.

Aus 'Rebecca' interpretierte Uwe Kröger 'Gott, warum?' und brachte damit seine derzeitige Rolle des von Schatten verfolgten Herrn von Manderley eindrucksvoll auf die Konzert-Bühne. Mit seinen verschiedenen Auftritten in Hamm gab Uwe Kröger auch Eindrücke aus seiner Karriere. Er schlüpfte noch einmal in die Rolle des 'Rusty' und beschwor nach 20 Jahren den 'Starlight Express'. Der Ausnahmekünstler bewies immer wieder seine Fähigkeit, sich in eine Figur, die er schon einmal verkörperte, erneut hineinzuversetzen. Mit 'Sunset Boulevard' gab er der resignativen Verachtung seiner Rolle Ausdruck, in der er die Hoffnung einer alten Frau benutzt, um gut leben zu können, wissend, dass dies nicht von Dauer sein kann. Im 'Phantom der Oper'-Duett mit Pia Douwes machte er die Verzweiflung deutlich, die das Phantom zu seinem Handeln treibt, während es gleichzeitig vor der Berührung seiner Muse zurückschreckt. Dies seien zwei weitere Höhepunkte der Musical-Gala in Hamm.

Für den komödiantischen Abschluss des 'Rebecca'-Blockes sorgte die gebürtige Wienerin Marika Lichter, die in der vergangenen Spielzeit noch gemeinsam mit Uwe Kröger auf der Bühne des Raimund Theaters gestanden hat. Sie spielte 'Mrs. van Hopper', eine amerikanische Dame, die genau weiß, was sie will, und erntete nicht nur mit dieser Performance viele Lacher, sondern auch mit ihrer Moderation und im slapstickartigen Zusammenspiel mit Uwe Kröger, beispielsweise in dem 'Money-Song' aus 'Cabaret', der beiden sichtlich Spaß machte. Berührend sang Marika Lichter dagegen zusammen mit Pia Douwes das selten zu hörende Duett 'I Will Never Leave You' aus dem Musical 'Side Show', das beide Sängerinnen an gemeinsame Auftritte auf den ersten Konzerttourneen der 'Still In Love With Musical'-Reihe mit Uwe Kröger und Viktor Gernot erinnerte.

Doch nicht nur zu berühren verstand Marika Lichter; auch Rührung vermochte die Grande Dame aus Österreich auszulösen. Vom Veranstalter Herrn Markus Wolfslau vom Sängerkreis Hamm war es ziemlich gewagt, bei einem solchen Anlass den 9. November als Jahrestag der brennenden Synagogen anzusprechen und den Künstlern eine weiße Rose zu schenken - symbolisch für eine Gruppe des deutschen Widerstandes, wie er sagte. Doch die "österreichische Bürgerin jüdischen Glaubens", Marika Lichter, hatte an diesem Tag die Gedenkrede von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 70. Jahrestag der Reichprogromnacht gehört und sprach den Deutschen einen besonders aufmerksamen, sensiblen Umgang mit ihrer Vergangenheit zu: "Ihr könnt stolz auf Euer Land sein!"

Nach einem solch nachdenklichen Moment fiel es Uwe Kröger sichtlich schwer, seine Solo-Zugabe aus der 'Rocky Horror Show' anzuschließen. Doch dem Profi gelang es, die Zuschauer die gekippte Stimmung vergessen zu machen, so dass der Abend heiter mit der Erinnerung an den 'Lullaby of Broadway' endete.

Halt. Ein wichtiger weiterer Mitwirkender des Hammer Konzerts soll doch nicht vergessen werden, auch wenn dieser erst während der Zugabe von 'Thank You For The Music' auf der Bühne erschien: Uwe Krögers orangener Reisetrolley war der Unterhaltungsgast des Abends. Eine deutsche Luftgesellschaft hatte es nicht geschafft, den Koffer von Wien nach Düsseldorf zu transportieren, beinahe wäre der Koffer ganz woanders gelandet. Uwe Kröger stand zunächst ohne Auftrittsoutfit da. Erst kurz vor Beginn des Konzertes war der Koffer geliefert worden und hinter der Bühne hatte es reichlich Wirbel gegeben, bis der Künstler angezogen war.

Das Leben erzählt bekanntlich zuweilen die besten Geschichten...wenn sich dann ein Entertainer wie Uwe Kröger den Moment zu Nutze macht, erlebt das Publikum zu einem emotionalen musikalischen Genuss auch noch eine gelungene Moderation - wie an diesem Abend in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm geschehen.

Der MusicalClub24 möchte auch noch daran erinnern, dass der Erlös des Konzertabends der Förderung des Hospizes Hamm zugute gekommen ist. Weitere Informationen unter www.saengerkreis-hamm.de

Die Künstler

© Sabine Hauswirth

Uwe Kröger
wuchs in Hamm/Westfalen auf. Nach ersten musikalischen Erfahrungen im Chor und mit seiner eigenen Band 'Saitensprung' studierte Uwe Kröger an der Hochschule der Künste in Berlin Gesang, Schauspiel und Tanz. Bereits kurz nach seiner Ausbildung spielte er 1988 als erster und derzeit noch einziger Deutscher im Bochumer 'Starlight Express' die Rolle des 'Rusty'. Sein Engagement in 'Les Misérables' führte ihn nach Wien und kurz darauf auch nach Amsterdam. Dort stand Uwe Kröger nicht nur auf der Bühne. sondern war auch als Assistant Resident Director tätig. Es folgten Hauptrollen in 'Jesus Christ Superstar', 'The Rocky Horror Show' und 'Starmania'. Den großen Durchbruch brachte 1992 'Der Tod' im Musical 'Elisabeth', eine Rolle, die Uwe Kröger maßgeblich mitkreierte. Mit dem 'GI Chris' in 'Miss Saigon', 'Joe Gillis' in 'Sunset Bouelvard' und 'Das Biest' in 'Die Schöne und das Biest' prägte er Rollen in wichtigen deutschsprachigen Uraufführungen. In Wien verlieh er dem 'Conferencier' in 'Cabaret' und dem 'Pharao' in 'Joseph' einen besonderen Akzent, bevor er in der Welturaufführung des Musicals 'Mozart!' den 'Fürsterzbischof Colloredo' verkörperte.
Internationalen Ruhm erwarb sich Uwe Kröger im Jahr 2000 bei der Europapremiere des Musicals 'Napoleon' am Londoner Westend. Er spielte die Titelrolle. Für die Deutschlandpremiere von 'Elisabeth' kehrte Uwe Kröger 2001 in die Heimat zurück, um in der Neuinszenierung erneut dem 'Tod' seinen Stempel aufzudrücken. Parallel zu dem Essener Engagement stand er zwei Sommer lang im musikalischen Lustspiel 'Bezauberndes Fräulein' in der komödiantischen Rolle des 'Felix' in Wien auf der Bühne. Seine enorme Vielseitigkeit bewies Uwe Kröger im Sommer 2003 in der Rolle des 'Burrs' im Musical 'The Wild Party', das wegen des großen Erfolges im Winter 2004/2005 am Stadttheater Klagenfurt wieder aufgenommen wurde.
Zahlreiche Konzerttourneen mit Pia Douwes, Viktor Gernot, Anna Montanaro, Jesper Tydén, Maya Haakvort, Marika Lichter und Anna Maria Kaufmann bereichern das Schaffen Uwe Krögers. 2004 war er in Japan Special Guest bei Maki Ichiros Konzerten mit 'Diva 2004' und gehörte 2004 sowie 2006 zu den Stars der großen 'Best of Musical'-Tour.
Seit 2003 eroberte sich Uwe Kröger Charakterrollen in den großen Musicaltheatern Deutschlands und Österreichs: Er spielte den 'Javert' in 'Les Misérables' am Theater des Westens und ebendort die schillernde Figur des 'Kardinal Richelieu' in der deutschsprachigen Uraufführung von '3 Musketiere'. Uwe Kröger zeigte 2006 eine neue Seite der tragischen Hauptfigur in 'Das Phantom der Oper', bevor er ab Herbst 2006 in der Welturaufführung des DramaMusicals 'Rebecca' in Wien die männliche Hauptrolle des 'Maxim de Winter' mit Leben erfüllte. Im Rahmen des Musicalsfestivals Graz verkörperte Uwe Kröger 'Abraham van Helsing'. 'Der Tod' bleibt eine Paraderolle des Künstlers, in der er April - Juli dieses Jahres erneut Triumphe feierte, diesmal auf der Bühne des Theater des Westens in einer Neuinszenierung der Wiener Fassung für Berlin. Nach der erfolgreichen Wiederaufnahme von 'Rebecca' wird Uwe Kröger noch bis zum 30. Dezember 2008 als 'Maxim de Winter' im Raimund Theater auf der Bühne zu sehen sein. Ab Februar 2009 spielt er in der deutschsprachigen Österreichpremiere von Frank Wildhorns 'Rudolf - Affaire Mayerling'  'Eduard Graf Taaffe', graue Eminenz des Parlaments und Widersacher des Kronprinzen Rudolf.
Mehr Informationen zum neuen Engagement, zum Künstler unter www.uwekroeger.com

© privat

Pia Douwes
begann ihre Ausbildung mit Tanzstudien in London, bevor die gebürtige Niederländerin bei Susi Nicoletti und Sam Cane in Wien und Salzburg Schauspiel, Gesang und Stepptanz studierte. Nach weiteren Masterclasses in Gesang stand Pia Douwes von 1987-1989 erstmals in den 'Cats'-Produktionen Wien und Amsterdam auf der Bühne. Es folgten die weibliche Hauptrolle in einer Tourproduktion der 'West Side Story' und die der 'Fantine' in 'Les Misérables' in Amsterdam und Scheveningen. 1992 bedeutete die Welturaufführung von 'Elisabeth' den großen Durchbruch. Pia Douwes kreierte die Titelrolle maßgeblich mit und erfüllte die Figur der österreichischen Kaiserin mit Leben. Immer wieder verlieh Pia Douwes auch in den folgenden Uraufführungen in den Niederlanden (1999) und Deutschland (2001) der Rolle der 'Elisabeth' ihre eigene Prägung und fügte ihr auch noch in der jüngsten Neuinszenierung von Harry Kupfer in Berlin 2008 eine neue Facette hinzu. Festlegen ließ sich die vielseitige Künstlerin nie: Sie spielte 'Rizzo' in der Österreichpremiere von 'Grease', 'Sally Bowles' in 'Cabaret' und die Titelrolle in 'Evita' ebenso wie 'Janet' in der 'Rocky Horror Show', 'Grizabella' in 'Cats' oder 'Clara' in Passion. Dazwischen war sie immer wieder auch in Schauspielstücken zu sehen, wie beispielsweise als 'Jane Eyre' im gleichnamigen Theaterstück. Ihre charakteristische Interpretation der 'Velma Kelley' in 'Chicago' führte Pia Douwes 2004 erst ans Londoner Westend, dann an den Broadway. Erste Erfahrung im angelsächsischen Musicalbetrieb hatte sie bereits 2000 in einer konzertanten Aufführung von 'Sweeney Todd' sammeln können. 2003 prägte Pia Douwes in der Welturaufführung des Musicals '3 Musketiers' die Rolle der 'Mylady de Winter', deren Profil sie in der deutschsprachigen Uraufführung 2005 noch erweiterte. In dieser Charakterrolle war Pia Douwes auch Anfang 2008 in Stuttgart noch einmal zu erleben. Zur Zeit steht die international beachtete Künstlerin als 'Norma Desmond' in der niederländischen Uraufführung von 'Sunset Boulevard' auf der Bühne, in der sie am 20. November in Eindhoven ihre Galapremiere feiern wird. Seit einigen Jahren widmet sich Pia Douwes neben Ihrer eigenen intensiven Bühnenarbeit zunehmend auch dem Coaching angehender Darsteller und lässt sich dabei auch vom Medium des Fernsehens über die Schulter schauen.  Mehr Informationen in ihrem Darstellerprofil

© Sabine Hauswirth

Marika Lichter
wurde in Wien geboren. Schon in ihrer Jugendzeit studierte sie Gesang und Klavier am Wiener Konservatorium und schloss das Studium im Fach "Operngesang" ab. Parallel nahm sie an der Tanzakademie Stunden in den Fächern Klassisch und Jazz. Ihr Theaterdebut gab sie 1971 als Operettensoubrette im Wiener Raimund Theater. In der Welturaufführung der Operette 'Die Gräfin vom Naschmarkt' stand sie an der Seite von Marika Rökk und Harald Serafin auf der Bühne des Theaters an der Wien, bevor Marika Lichter mit der Wiener 'Robert Stolz Revue' auch ein Gastspiel am Berliner Theater des Westens gab. In ihrer ersten Musicalpremiere war sie in der deutschsprachigen Uraufführung von 'Les Misérables' im Raimund Theater zu sehen. Es folgten Rollen in 'Into the Woods' am Vienna International Theatre, dem Schauspiel 'Herr Puntila und sein Knecht Matti' von Bertolt Brecht und in der Operette 'Pariser Leben' von Jaques Offenbach. Marika Lichter gehörte  1992 zur Premierenbesetzung der Welturaufführung von 'Elisabeth' in Wien und spielte 1995 bei der europäischen Uraufführung des Disney-Musicals 'Die Schöne und das Biest' im Raimund Theater die Rolle der 'Madame de la Grand Bouche'. Weiterhin war sie als 'Jaqueline' in 'La Cage aux Folles' zu sehen, bevor sie 2005 und 2006 'Jacks Mutter' in 'Into the Woods' am Stadtheater Klagenfurt gab. September - Dezember 2007 verkörperte Marika Lichter im Musical 'Rebecca' im Raimund Theater die komödiantische Rolle der exzentrischen Amerikanerin 'Mrs. van Hopper'. Neben ihren Musicalengagements blieb die Künstlerin dem Operettenfach und Schauspiel treu. Sie spielte bei den Seefestspielen Mörbisch 1998 in der Operette 'Der Vogelhändler' die 'Adelaide' und 2006 die Rolle der 'Gräfin Stasa Kokozow' in 'Der Graf von Luxemburg'. Seit 2002 gehört Marika Lichter zur festen Besetzung des Laxenburger Kultursommers mit Schauspiel, musikalischem Lustspiel und Operette. Die Künstlerin wirkte in zahlreichen Konzerten und Konzerttourneen mit. Von Anfang an stand sie mit Uwe Kröger zusammen in den Produktionen von 'In Love with Musical' bis 'Musical Moments' und 'Uwe Kröger and Friends' auf der Bühne und kümmerte sich großteils auch um die organsitarische Abwicklung. Mehr Informationen unter www.glanzlichter.at

Setlist

MUSIKTITEL INTERPRET/-IN WISSENSWERTES
1. Teil    
Bandopener Backvocals:
Mike Lebar, Stefanie Tydén, Marion Furtner
Musical-Medley:
In Intro erklingt ein Arrangement aus 'Hello Dolly!, 'Jesus Christ Superstar', 'La Cage aux Folles' und 'Mame' aus dem gleichnamigen Musical. Das Medley geht direkt in einen zentralen Song aus dem Musical 'Kiss Me Kate' über: 'Another Op'nin', Another Show' - als zweiter Opener
Everything's Coming Up Roses Pia Douwes / Marika Lichter Musical: Gypsy - A Musical Fable – Rollen: Louise/Gypsy Lee Rose und Mama Rose
Das komödiantische Musical von Jule Stine/Stephen Sondheim erzählt eine Geschichte hinter den Kulissen des Varietees. Grundlage bilden die Memoiren der berühmten Striptease-Künstlerin Gypsy Rose Lee, die als Vaudeville-Künstlerin Karriere machte. Maßgeblich beteiligt daran war ihre dominante Mutter Rose, die als wahres Monster von einer Bühnenmutter Louises Karriere und die ihrer Schwester June Haver forcierte. Das Lied ist ursprünglich ein Solo, in dem Mama Rose verkündet, dass sie 'Louise' zu einem Star machen wird.
Ich bin nur für Liebe da
Uwe Kröger Musical: Chicago – Rolle: Billy Flynn
Im Frauengefängnis von Chicago landet Roxie Hart, weil die Vaudeville-Tänzerin ihren Liebhaber umgebracht hat. Sie trifft dort nicht nur auf Velma Kelly, wegen Doppelmord angeklagte Tänzerin, sondern auch auf den smarten Staranwalt Billy Flynn, der für Geld eine wahre Trickkiste voll Ideen hat, damit seine weiblichen Klienten nicht länger hinter Gittern sitzen. Im Song 'All I Care About Is Love'
stellt sich der selbstbewusste Anwalt selbst vor. Dabei weist er weit von sich, im mindesten an Geld interessiert zu sein.
New York, New York
Uwe Kröger Film: New York, New York
Martin Scorsese führte Regie in diesem sehr stimmungsvoll inszenierten US-Musikfilm aus dem Jahr 1977, der als Hommage an das alte Broadway-Showbizz gilt. Schauplatz ist – natürlich – New York. Musiker Jimmy Doyle (Robert de Niro) und Sängerin Francine Evans (Liza Minnelli) werden ein Paar und spielen gemeinsam in einer Band. Doch bald stellt sich heraus, dass die unterschiedlichen Karrierevorstellungen nicht harmonieren. Der beruflichen Trennung folgt das Ende der Liebesbeziehung. Francine avanciert zum Hollywoodstar, Jimmy führt erfolgreich einen Nachtclub. Sie verabreden sich nach Jahren zu einem letzten Rendezvous… Der Titelsong von Komponist John Kander und Texter Fred Ebb wurde vor allem durch Frank Sinatras Aufnahme von 1979 berühmt. Liza Minnelli, die das Lied im Film singt, und Sinatra haben ‚New York, New York’ auch live im Duett präsentiert. Ob in der Football-Arena der New York Yankees, bei öffentlichen Anlässen oder privaten Festen: „If I can make it there, I’m gonna make it anywhere“ ist das perfekte Motto in der Stadt, die niemals schläft.
All That Jazz
Pia Douwes Musical: Chicago – Rolle: Velma Kelley
Velma Kelley arbeitet mit ihrer Schwester in einem exclusiven Tanz-Club. Die Schwestern sind die Sensation. Als Velma Kelley ihren Mann und Schwester im Ehebett erwischt, bringt sie beide um. Danach tritt sie alleine zur allabendlichen Performance an. Während Sie das letzte Mal 'All That Jazz' auf der Bühne singt und tanzt, bringt parallel in den eigenen vier Wänden Roxie Hart ihren Liebhaber um, der sie erpressen wollte. Beide Mörderinnen treffen sich im Frauengefängnis wieder, verlieben sich in Billy Flynn und machen später als Duo eine sensationelle Karriere.
Cabaret
Marika Lichter Musical: Cabaret – Rolle: Sally Bowles
Der junge amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw trifft im Berlin der frühen 1930er Jahre auf Sally Bowles, den weiblichen Erotik-Star des Kit-Kat-Clubs. Nachdem sich Sally dem jungen Amerikaner zu deutlich widmet, wird sie entlassen. Sie flüchtet sich zu Cliff, der in einer kleinen Pension lebt. Beide werden ein Paar und Sally erwartet schließlich sogar ein Kind. Cliff versucht sie zu bewegen, mit ihm nach Amerika zu gehen, aber sie hofft weiterhin auf die große Karriere. In dem Titelsong 'Cabaret' bringt Sally zum Ausdruck, dass sie die Welt des Kit-Kat-Clubs nicht verlassen kann und will. Allein hier sieht sie ihre berufliche Zukunft. Als sie deshalb das gemeinsame Kind abtreiben lässt, kehrt Cliff enttäuscht nach Amerika zurück.
The Money Song
Uwe Kröger / Marika Lichter
Musical: Cabaret – Rollen: Conferencier und Sally Bowles
In dieser komödiantischen Szene thematisieren beide die große Bedeutung des Geldes für ihre Welt des Kit-Kat-Clubs und überhaupt: Geld regiert die Welt.
Rebecca
Pia Douwes
Musical: Rebecca – Rolle: Mrs. Danvers
Mr. Danvers verehrt ihre tote Herrin Rebecca und hält den Geist der Verstorbenen lebendig. Der neuen jungen unscheinbaren Frau von Maxim de Winter stellt sie Rebeccas Schönheit und Eleganz entgegen und ängstigt die unsichere neue Herrin von Manderley zutiefst.
Pia Douwes performte die englische Vorabversion des Titelsong, der für die Vorstellung des Musicals von Michael Kunze und Sylvester Levay in London geschrieben wurde. Außerdem fand sie bei einem Workshop in Essen Verwendung, bei dem Pia Douwes die Rolle auch für ein Konzeptalbum einsang.
Gott, warum?
Uwe Kröger Musical: Rebecca – Rolle: Maxim de Winter
Maxim de Winter floh vor dem Mord an seiner verhassten Frau nach Monte Carlo. Dort verliebte er sich und brachte seine junge Frau mit auf seinen Landsitz nach Manderley. Doch er kann den Schatten seiner Vergangenheit nicht entkommen. Mit Hilfe der Liebe seiner unschuldigen jungen Frau, hofft er, die Mauer der Angst zu durchbrechen.
I'm An American Woman
Marika Lichter Musical: Rebecca – Rolle: Mrs. van Hopper
Zum großen Maskenball auf Manderley hat die junge Mrs. de Winter ihre ehemalige Arbeitgeberin Mrs. van Hopper eingeladen. Die exzentrische Amerikanerin konnte es damals nicht glauben, dass ihre junge unbedarfte Gesellschafterin Herrin auf Manderley wird. Schon aus Neugier hat sie deshalb die Reise über den großen Teich angetreten. In ihrer Selbstdarstellung bedient Mrs. Van Hopper auf komödiantische Weise alle amerikanischen Klischees.
Nur kein Genieren
Marika Lichter Musical: Elisabeth - Rolle: Frau Wolf
Im Etablissement der Frau Wolf finden sich nicht nur Beamte, sondern auch Besucher aus höchsten Hofkreisen ein. Das Lied der Frau Wolf fordert die Männer auf, sich nicht zu genieren, sondern ihr Geld für ein paar Stunden in die Dienste mit ihren Damen zu investieren. Auch Kaiser Franz Joseph lässt sich in einem schwachen Moment mit einer Dienerin der Lust ein. Frau Wolf stellt dazu gemeinsam mit Erzähler und Kommentator Luigi Lucheni fest: „Manchmal ist das Resultat frappant..."
Der letzte Tanz Uwe Kröger Musical: Elisabeth - Rolle: Der Tod
Der Tod erscheint als ungebetener Gast auf dem Hochzeitsball im Schloss Schönbrunn. Elisabeth fürchtet ihn, kann sich aber seiner Anziehungskraft nicht entziehen. Siegessicher verkündet der Tod, dass 'der letzte Tanz' nur 'im allein gehören' wird.
Ich gehör' nur mir Pia Douwes Musical: Elisabeth - Rolle: Elisabeth
'Ich gehör nur mir' bringt die Verzweiflung der jungen Kaiserin zum Ausdruck, die sich von ihrem Gatten Franz Joseph verlassen fühlt. Er gibt wie gewohnt seiner Mutter, Erzherzogin Sophie in allem Recht. Elisabeths Klage ist das zentrale Lied des Musicals, von dem Autor Dr. Michael Kunze einmal sagte: "'Ich gehör' nur mir' ist ein Lied, das alles zusammenfasst. Es stellt den Charakter der 'Elisabeth' klar heraus und auch das, was dieser Charakter will, wird verbalisiert wie auch musikalisch gestaltet. Elisabeth wurde von dem spanischen Hofzeremoniell so in die Enge gedrängt, dass ihr keinerlei Freiheiten blieben. Beispielsweise war ihr verboten, Bier zu trinken, zu reiten. Es wurde ihr genau vorgeschrieben, wie sie sich zu waschen, zu schminken, zu kleiden und mit Menschen zusammen zu kommen hatte. Nie war sie unbeobachtet. Als sie ihren Mann hilfesuchend um geringe Freiheiten bittet, weist dieser sie zurück. Daraus ergibt sich die Reaktion: 'Ihr könnt mich nicht auslöschen als eigene Person, ich gehöre euch nicht.'"
Wenn ich tanzen will Uwe Kröger / Pia Douwes Musical: Elisabeth - Rollen: Elisabeth und Der Tod
Elisabeth ist soeben zur ungarischen Königin gekrönt worden. Gegen Erzherzogin Sophie hat sie sich die Vollmacht über die Erziehung ihrer Kinder, allen voran von Kronprinz Rudolf, erkämpft.
Sie fühlt sich stark und will sich aus dem Bannkreis des Todes befreien. Elisabeth glaubt, sie spiele nun nach ihren Regeln, sie will 'tanzen, wie es ihr gefällt'. Der Tod aber gibt ihr zu verstehen, dass ihre neue Stärke und Unabhängigkeit nur Schein sind. Sie sei seine Marionette und ihre vermeintlichen Siege nur in seinem Sinne. Es kommt zu einem leidenschaftlichen Kampf zwischen Elisabeth und dem Tod. Elisabeth schwankt zwischen Anziehung und Abscheu.
2. Teil    
Bandopener Backvocals:
Mike Lebar, Stefanie Tydén, Marion Furtner
Musical: Jesus Christ Superstar - Rollen: Simon Zealotes, Ensemble
Arrangement aus 'Ouverture' und 'Simon Zealotes/Poor Jerusalem': Simon, der Zelot, fordert Jesus auf, die Begeisterung seiner Anhänger zu nutzen, um sie in einen Kampf gegen die römischen Besatzer zu führen.
Starlight Express
Uwe Kröger Musical:Starlight Express - Rolle: Rusty
Die Dampflock 'Rusty' möchte gerne auch an der Lokomotiv-Weltmeisterschaft teilnehmen und die schöne Pearl für sich gewinnen. In seiner Not ruft Rusty den legendären 'Starlight Express' zur Hilfe. Mit seiner Hilfe wird ihm klar werden, dass jeder die Kraft des 'Starlight Express' in sich trägt und alles schaffen kann, wenn er nur auf sich vertraut.
Met Eén Blik
Pia Douwes Musical:Sunset Boulevard - Rolle: Norma Desmond
Lord Andrew Lloyd Webber schrieb sein Musical nach dem legendären Film von Billy Wilder (1950). Ein Stummfilmstar verliert durch den Tonfilm Publikum und Ruhm. Mit Hilfe des jungen mittellosen Schriftstellers Joe Gillis verfasst Norma Desmond ein Drehbuch, das ihr Comeback sichern soll. Doch vergeblich – die Zeiten haben sich geändert und die Filmwelt hat sie vergessen. Einst reichte 'Nur ein Blick', um den Zuschauer in ihren Bann zu schlagen. Ihr Zauber bedurfte keiner Worte...
Sunset Boulevard
Uwe Kröger Musical:Sunset Boulevard - Rolle: Joe Gillis
Der erfolglose Schriftsteller Joe Gillis flieht vor Männern eines Inkasso-Büros zu Norma Desmond und lässt sich von der alternden Filmdiva aushalten. Er sieht diese Beziehung voller Sarkasmus. Obgleich er in Saus und Braus lebt, fühlt er sich eingesperrt und als Betrüger dieser Frau, die vergeblich auf einen neuen Morgen hofft. Am Sunset Boulevard liegen Erfolg und Niederlage nahe beieinander.
Memory
Marika Lichter Musical: Cats – Rolle: Grizabella
Lord Andrew Lloyd Webber schrieb sein Musical nach lehrhaften Gedichten von T.S. Eliot, insbesondere nach dem Vers-Buch 'Old Possum's Book of Practical Cats' (1939).
Die alte Katze Grizabella, einst schön und begehrt, beklagt ihre Einsamkeit. Als sie jung war, hatte sie der Sippe den Rücken gekehrt, weil sie glaubte, etwas Besseres zu sein. Nach vielen negativen Erfahrungen ist sie zurückgekehrt, aber jeder meidet sie. Schließlich erlaubt ihr der weise Anführer der Katzen, Old Deuternomy, zu bleiben. Sie träumt von einem neuen Morgen, fern von den traurigen Erinnerungen.
Phantom der Oper Uwe Kröger / Pia Douwes Musical: Das Phantom der Oper - Rollen: Christine Daaé und Das Phantom
Das Phantom dringt durch den Spiegel in Christines Garderobe ein und entführt sie in sein unterirdisches Reich unter der Pariser Oper. Dort lebt der entstellte Mann mit der Maske, dessen ganze Liebe der Musik gilt. In Christine hat er sein Medium für die Stimme der Musik gefunden. Christine steht in seinem Bann. Das Phantom lehrte sie Gesang - jetzt soll sein 'Engel der Muse' für ihn singen.
Goldfinger
Marika Lichter Film: Goldfinger (1965)
Goldfinger ist der Name eines Goldschmugglers, auf den James Bond angesetzt wird. Er plant die Goldreserven von Fort Knox radioaktiv zu verseuchen, um seinen Goldbestand im Wert immens zu steigern. Shirley Bassey sang das James Bond-Thema des dritten James Bond-Films. Musik und Text stammen von John Barry und Leslie Bricusse. Sean Connery brachte der Film den großen Erfolg und die Figur von 007 machte er zu einem Phänomen der Popkultur. Die englische Sängerin Shirley Bassey machte der Song international berühmt. Die dramatische Performance des James Bond-Themas durch Shirley Bassey wurde prägend für die Bond-Filme.
Diamonds Are Forever Pia Douwes Film: Diamonds Are Forever/Diamantenfieber (1971)
James Bond sucht Ernst Stavros Blofeld, der am Tod seiner Frau Schuld ist. Nachdem er nur einen seiner Doppelgänger ermorden konnte, wird er in einen Diamantenschmugglerring eingeschleust, der in großem Ausmaß Diamanten an sich bringt. Nach einigen Umwegen findet er heraus, dass Ernst Stavros Blofeld auch hinter diesen Aktionen steht. Er konstruiert mit den Diamanten einen Laser-Satelliten, mit dem er alle nuklearen Institutionen von Amerika bis China zerstören will, um sein eigenes nukleares Imperium zu errichten. Auch in diesem James Bond-Film interpretierte Shirley Bassey das James Bond-Thema.
From Russia With Love
Uwe Kröger Film: From Russia With Love/Liebesgrüße aus Moskau (1963)
In diesem James Bond-Film wird Agent 007 selbst zum Gejagten. Er entgeht nur mit Mühe zahlreichen Mordanschlägen, mit denen ihn die Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E/Phantom aus dem Weg räumen will. Als Köder dient eine russische Dechiffriermaschine, die ihm die unwissende Tatjana Romanavo vom russischen Konsulat in Instanbul aushändigen soll. Eine Romanze mit der schönen Russin und eine Reise mit dem Orientexpress folgen, bevor James Bond fast der KGB-Agentin Rosa Klebb zum Opfer gefallen wäre. Wenn da nicht Tatjana wäre... Das James Bond-Thema wird diesmal im Original von dem britischen Sänger Matt Monro interpretiert, der auch den Oscar prämierten Song 'Born Free' für den gleichnamigen Film 'Frei geboren' (1966) sang.
I Will Never Leave You
Pia Douwes / Marika Lichter Musical: Side Show – Rollen: Violet Hilton and Daisy Hilton
Das Leben der eineiigen Zwillinge Daisy und Violet Hilton steht im Mittelpunkt des Musicals. Zunächst die Attraktion eines Zirkus', machen sie in den 1930er Jahren als Bühnenkünstlerinnen eine sensationelle Karriere. Als der Moment der Heirat kommt, fällt den beiden Schwestern die Trennung schwer. Sie versprechen sich, einander nie zu verlassen. Im Text finden sich sehr schöne Bilder für ihre starke Verbundenheit.
Roseanne Uwe Kröger Musical: Dracula – Rolle: Abraham van Helsing
Draculas Gehilfe Mr. Renfield hat alte Wunden aufgerissen, als er Abraham van Helsing in der Anstalt daran erinnerte, dass Dracula ihm einst sein Mädchen genommen hat. Mit einer Spritze Morphium betäubt Van Helsing den Schmerz, den diese Erinnerung auslöst. Seine Roseanne war so jung und lebendig, als er sie verlor. Mit ihrem Tod wurde es Winter in seinem Leben und allein die Jagd auf den Vampir hält ihn noch am Leben. Er spürt die Verpflichtung, die Welt - insbesondere Frauen wie Mina – vor Dracula zu retten.
Lion King-Medley alle Musical: The Lion King
Elton Johns 'Circle Of Life' und 'Can You Feel The Love Tonight' wurde hier zu einem Arrangement aus dem Musical 'The Lion King' verbunden. Thematisiert werden das Erwachsenwerden des jungen Löwen Simba und die essentielle Harmonie in der Natur.
Zugaben    
Thank You For The Music/
Danke für die Lieder
alle Musical: Mamma Mia
Sophie holt all ihre potentiellen Väter auf die griechische Insel, auf der sie mit ihrer Mutter Donna lebt. Vor ihrer Hochzeit möchte sie endlich wissen, wer ihr Vater ist. Die drei Kandidaten treffen ein und hören mit Staunen, dass sie von Donnas Tochter eingeladen wurden. Sie kennt sogar die Lieder, die ihre Mutter damals sang. Wie alle Songs des Musicals stammt 'Thank You For The Music' von der legendären Band ABBA.
Sweet Transvestite
Uwe Kröger Musical: Rocky Horror Show - Rolle: Frank'n'Furter
Vielleicht hätte das jung verlobte Paar Brad und Janet keine Reifenpanne in der Nähe des seltsamen Schlosses haben sollen... Auf der Suche nach Hilfe landen sie mitten auf einer höchst exzentrischen erotischen Party. Dann taucht auch noch der Hausherr, der außerirdische transsexuelle Dr. Frank'n'Furter auf, dem das gesamte Personal des Schlosses zu Füßen liegt. So schnell kommen die Beiden jetzt nicht mehr fort...
Lullaby Of Broadway alle Musical: 42nd Street – Rollen: Julian Marsh und Cast von 'Pretty Lady'
Der Song 'Lullaby Of Broadway' erlebte seit seiner Komposition durch Wini Shaw für den Muiscal Film 'God Diggers' (1935) eine wahre Odysee durch Filme mit Bette Davis und Doris Day sowie Alben von Connie Frances und Caterina Valente in den 1960er Jahren. Erst 1980 wurde er Teil des Musicals "42nd Street": Die junge Tänzerin Peggy Sawyer fliegt aus der Company von Julian Marsh, weil sie bei der Show seinen Star Dorothy Brock zum Stolpern brachte. Julian Marsh versucht sie jedoch zurückzuholen, weil niemand gut genug ist, die verletzte Darstellerin zu ersetzen. Peggy Sawyer soll die Hauptrolle im neuen Stück 'Pretty Lady' übernehmen. Dafür malt der Theaterproduzent ihr die schönen Seiten des Showbiz aus: den 'Traum vom Broadway'. Doch erst die Unterstützung durch die gesamte Cast der Show bewegt Peggy Sawyer, zurückzukehren zum Broadway.